Kriterien kennen
Transkript der Folge im Wortlaut, ohne Füllwörter. Es sprechen Christian (Moderation) und Mag. Marion Weinberger-Fritz, Geschäftsführerin der Raiffeisen Vorsorge Wohnung.
Jingle: „Vorsorge ohne Nervenkitzel“, der RVW-Podcast.
Christian: Herzlich willkommen bei „Vorsorge ohne Nervenkitzel“, dem RVW-Podcast. RVW steht für Raiffeisen Vorsorge Wohnung. Wie finde ich die richtige Vorsorge- oder auch Eigentumswohnung? Darum geht's in dieser Folge, und bei uns ist Marion Weinberger-Fritz, Geschäftsführerin der RVW. Hallo Marion!
Marion Weinberger-Fritz: Servus, lieber Christian!
Christian: Marion, zuallererst einmal die Frage, die man oft hört: Was ist denn bitte überhaupt der Unterschied zwischen einer Vorsorge- und einer Eigentumswohnung bei der RVW?
Marion Weinberger-Fritz: Ja, der Unterschied ist: Eine Eigentumswohnung kaufe ich, um selber darin zu wohnen. Eine Vorsorgewohnung ist auch eine Eigentumswohnung, aber ich kaufe sie, um sie in weiterer Folge zu vermieten und aus dieser Vermietungstätigkeit ein Zusatzeinkommen zu erzielen.
Jingle: Miete kassieren und Steuern sparen mit einer Raiffeisen-Vorsorgewohnung.
Christian: So, das ist damit geklärt. Marion, nach welchen Kriterien soll ich denn jetzt zu suchen beginnen?
Marion Weinberger-Fritz: Zuerst verabschieden wir uns mal von der Überlegung, wie wir selber wohnen möchten. Wichtig ist bei der Vorsorgewohnung: Wo ist sie am besten und wie ist sie am besten vermietbar? Denn ein zufriedener Mieter zahlt mir langfristig die Miete, und das ist ja der Sinn der Vorsorgewohnung.
Christian: Marion, ich grätsche rein: Wie sieht denn die optimale Vorsorgewohnung aus?
Marion Weinberger-Fritz: Die optimale Vorsorgewohnung liegt nahe einer U-Bahn- oder Schnellbahnstation in Wien oder Umgebung oder einer anderen Hauptstadt. Sie ist zwischen 35 und 65 Quadratmeter groß, also hat so circa eineinhalb bis drei Zimmer, denn das ist sozusagen die Größenordnung, die sich die meisten Mieter leisten können, und das ist ja unser Hauptziel beim Kauf einer Vorsorgewohnung.
Und dann hat es natürlich noch so ein paar Soft Facts. Also erstens mal muss die Planung passen, zweitens achten wir darauf, dass wir nachhaltige Materialien verbauen, und immer wichtiger wird natürlich das ganze Thema Nachhaltigkeit, Energieversorgung. So haben beispielsweise unsere neuen Projekte bereits auch alternative Versorgungsmöglichkeiten, was Energie betrifft, wie zum Beispiel Luftwärmepumpe oder ähnliche Möglichkeiten, Photovoltaik oder aber auch noch die Fernwärme, die auch bereits Fernkälte schon anbietet. Also hier schauen wir natürlich darauf, dass wir auch hier schon die Anforderungen der Zeit erfüllen.
Jingle: „Vorsorge ohne Nervenkitzel“. Raiffeisen Vorsorge Wohnung. Den Profis vertrauen.
Christian: Damit ist das geklärt, Marion. Jetzt geht es darum, die richtige Wohnung zu finden. Ein paar Kriterien hast du schon angesprochen. Wie kann ich denn als potenzieller Investor oder Käufer den Wohnungsmarkt hier am besten analysieren?
Marion Weinberger-Fritz: Dafür gibt es eigentlich mittlerweile schon viele Möglichkeiten. Also im Internet findet man ganz, ganz viele Wohnungsanbieter, die entsprechende Wohnungen im Vertrieb haben. Hier kann man ganz gut schon vergleichen, auch über die Zeitschriften. Ich sage nur als Beispiel den Wohnkurier, den jeder kennt oder die meisten Menschen kennen, weil jeder irgendwann eine Wohnung sucht, ob jetzt Miete oder Eigentum. Das Wohnen ist ja ein Grundbedürfnis, das heißt, hier gibt es auch entsprechende Möglichkeiten, schon zu vergleichen.
Wir als Raiffeisen Vorsorge Wohnung machen auch einmal im Quartal einen Querschnitt über alle am Markt angebotenen Wohnungen, die es gibt, im vergleichbaren Segment. Das heißt, hier kann man sich auch bei uns entsprechend beraten lassen: Was gibt es, wo gibt es die entsprechend gut geschnittenen Vorsorgewohnungen, die auch in der Zukunft gut vermietbar sind?
Christian: Und wenn man jetzt sagt: Marion, ich möchte aber bei der RVW kaufen, weil da fühle ich mich sicher, bin überzeugt – eure aktuellen Angebote, wie kann ich hier filtern?
Marion Weinberger-Fritz: Es ist ein bisschen schon auch die eigene persönliche Vorliebe. Was spricht mich am besten an? Möchte ich einen Mietenpool, also so ein gesamtes Rundum-sorglos-Paket haben, der RVW – das bieten wir hauptsächlich in größeren Projekten an –, oder möchte ich direkt vermieten, es selbstständig machen? Also hier gibt es unterschiedliche Möglichkeiten.
Wir versuchen, Lagen anzubieten in unterschiedlichen Bezirken Wiens, aber immer wirklich auf Vorsorgewohnungen ausgerichtet. Das heißt zentrale Lage, U-Bahn-Anbindung, Schnellbahn-Anbindung, gute Infrastruktur, und in der Beratung ergibt sich dann meistens schon eine Tendenz, in welche Lage man gehen möchte.
Christian: Marion, da möchte ich einhaken, weil du sagst, da muss man darauf achten: Worauf müssen jetzt Anleger aufpassen? Was sind die Risiken, oder andersrum: Wovon würdest du lieber die Finger lassen? Welche Standortfaktoren spielen hier denn eine entscheidende Rolle beispielsweise?
Marion Weinberger-Fritz: Wir reden jetzt immer vom Standort Wien und Wien und Umgebung, weil das einfach unser Kernsegment ist. In Wien ist die U-Bahn-Anbindung das Wichtigste. Also einfach gesagt: fußläufig zehn Minuten zur U-Bahn, da kann man nicht viel falsch machen. Das sind die wichtigsten Kriterien, sind auch die schwierigsten Projekte zu bekommen, muss man ehrlicherweise sagen, weil am Beginn … Das heißt, hier muss man dann relativ rasch sein in der Entscheidung.
Die Infrastruktur, die den Mieter anspricht, ist das Zentrale. Wir wollen ja langfristig vermieten und aus der Miete unser Zusatzeinkommen generieren. Das heißt, gerade die Lagen in U-Bahn-Nähe sprechen einfach die meisten Mieter an.
Jingle: „Vorsorge ohne Nervenkitzel“, weil Vertrauen und Erfahrung wichtig sind. Raiffeisen Vorsorge Wohnung.
Marion Weinberger-Fritz: Wovon würde ich die Finger lassen? Ja, von allem anderen sozusagen. Also alles, was wirklich doch 15 bis 20 Minuten von der U-Bahn entfernt ist, das ist dann eher eine Lage für den Eigennutzer. Das heißt, wenn ich selber wohnen oder nutzen möchte und die Grünruhelage suche – ist ja meistens der Fall –, dann sind diese Lagen tendenziell interessanter, nicht unbedingt aber für den Mieter. Also das heißt wirklich: die Vorsorgewohnung zu Vermietungszwecken sehr zentral gelegen.
Und dann sollte man natürlich auch immer wirklich sehr gut anschauen, wer bietet diese Wohnung an. Ist dieser Bauträger verlässlich? Kann man da sicher sein, dass der das Projekt auch stemmen kann, das heißt bis zum Schluss fertig baut? Und diese Qualitätskriterien einfach, die sowohl an das Projekt als auch an den Bauträger gelegt werden.
Christian: Jetzt wissen wir, wo sie liegen soll. Wir brauchen einen seriösen Bauträger. Ich denke, das ist mit der RVW in jedem Fall gegeben, weil da habt ihr ein Auge drauf. Wie schaut es jetzt aus mit der Ausstattung, Größe und Grundriss? Wie schaut sie aus, die optimale Wohnung, die optimale Vorsorgewohnung?
Marion Weinberger-Fritz: Die optimale Vorsorgewohnung ist so klassisch zwischen 35 und 65 Quadratmeter groß, hat eineinhalb bis drei Zimmer und eine ordentliche Ausstattung. Was meine ich damit? Einen qualitativ hochwertigen Parkettboden, der auch ein paarmal Abschleifen aushält, ordentliche Fenster, gute sanitäre Einrichtungen. Also die Wohnung wird ja von uns auch mit Küche ausgestattet, sodass der Mieter nur noch mit seinen Möbeln einziehen muss. Das ist das Qualitätskriterium: gute Ausstattung, mittlerweile natürlich auch Fokus auf Nachhaltigkeit, alternative Heizmöglichkeiten – all diese Dinge sind für uns wichtig.
Und in die Grundrisse, muss man sagen, stecken wir sehr viel Zeit und auch Liebe, denn eine gut geschnittene Wohnung ist auch mit fünf Quadratmetern weniger möglicherweise besser nutzbar als irgendeine verwinkelte Wohnung, die ein bisschen mehr Quadratmeter aufweist. Also da wird bei uns sehr viel Herzblut hineingesteckt, damit auch hier wirklich ein ordentliches Ergebnis rauskommt.
Jingle: Die Pension ganz entspannt genießen mit einer Raiffeisen-Vorsorgewohnung.
Christian: Marion, sehr viel Herzblut und vor allem auch sehr viel Erfahrung, die ihr bei der RVW habt. Seit 17 Jahren baut ihr Wohnungen. Was glaubst du, was sind denn hier die Trends für die Zukunft?
Marion Weinberger-Fritz: Ja, der Trend geht sicher auch bei uns in der Vorsorgewohnung in Nachhaltigkeitsthemen, sprich Heizsysteme, Kühlsysteme, nachhaltige Materialien. Hier entwickelt sich gerade ganz, ganz viel. Also das wird sehr spannend in den nächsten Wochen, Monaten und Jahren vor allem werden – und Jahrzehnten. Hier haben wir im Immobilienbereich einen sehr großen Hebel, und das ist auch so ein Leidenschaftsthema. Wir wollen ja hier wirklich für die Zukunft bauen, und hier wird sehr viel nachgedacht und wird sich sehr viel tun in den nächsten Jahren.
Die wichtigsten Faktoren der Vorsorgewohnung – Lage, Lage, Lage, U-Bahn-Nähe, gute Grundrisse, qualitative Materialien – werden immer gleich bleiben.
Christian: Und Marion, ich merke schon, an der Leidenschaft wird es auch in den nächsten Jahren bei dir nicht fehlen. Danke fürs Gespräch.
Marion Weinberger-Fritz: Ich danke dir.
Christian: Marion Weinberger-Fritz, Chefin der Raiffeisen Vorsorge Wohnung. Danke für die Zeit, und noch mehr Infos gibt es unter rvw.at oder in unseren Podcasts „Vorsorge ohne Nervenkitzel“ in zehn Minuten.
Jingle: „Vorsorge ohne Nervenkitzel“. Raiffeisen Vorsorge Wohnung. Sicherheit seit Jahrzehnten.
