
Folge 01
Mysterium Vorsorgewohnung
Sicherheit und Verlässlichkeit, dafür stehen wir als Raiffeisen Vorsorge Wohnungen schon seit 17 Jahren. Wir haben über 1.200 Wohnungen verkauft und verstehen uns als langfristiger Partner für unsere Kunden.

Alles rund um Vorsorgeimmobilien verständlich aufbereitet: kompakte Videos, fundierte Podcast-Folgen und die wichtigsten Fachbegriffe einfach erklärt. Damit Sie Zusammenhänge verstehen und fundierte Entscheidungen treffen können.
Sparbuch und Pensionskasse reichen vielen nicht mehr, deshalb rückt die Vorsorgewohnung als Alternative in den Fokus. Das Reel erklärt das Modell in seiner kürzesten Form: eine Eigentumswohnung, die nicht selbst bewohnt, sondern vermietet wird – die Mieteinnahmen bedienen den Kredit und bauen langfristig ein Zusatzeinkommen auf. Was es trägt, ist die Kombination aus grundbücherlicher Sicherheit, Inflationsschutz und steuerlichen Vorteilen.
Wer sein Kapital nur verwahrt, stellt die falsche Frage: nicht ob, sondern wie es arbeiten soll. Das Sparbuch bietet Liquidität, aber kaum realen Wertzuwachs; eine Vorsorgewohnung in gut gewählter Wiener Lage hat in den vergangenen Jahrzehnten beständig an Wert gewonnen. Auch gegen Inflation: Die Mieteinnahmen sind an den Verbraucherpreisindex gekoppelt und wachsen mit.
Das Wichtigste beim Kauf einer Wohnung ist die Vermietbarkeit, und die hängt sehr stark vom Standort ab. Eine Wohnung in gutem Zustand, aber schlechter Lage steht schneller leer; eine mit guter Verkehrsanbindung, Nahversorgung und stabilem Wohnumfeld bleibt vermietet. Nach genau diesen Kriterien wählt die RVW ihre Projekte aus, bevor sie ins Portfolio kommen.
Der Vorsteuerabzug, einer der größten und meistunterschätzten Steuervorteile. Wer eine Vorsorgewohnung kauft und vermietet, holt sich die im Kaufpreis enthaltene Umsatzsteuer vom Finanzamt zurück – in der Regel zwischen 40.000 und 60.000 Euro. Für selbst genutzte Eigentumswohnungen gilt das nicht: Es ist ein Privileg der Vorsorgewohnung als Anlageform.
Wie sich eine Vorsorgewohnung finanziert – teilweise nämlich selbst. Wenn die Mieteinnahmen die Kreditrate decken, der Vorsteuerabzug die Anfangsinvestition reduziert und der Mietenpool auch bei kurzfristigem Leerstand stabile Einnahmen sichert, trägt sich die Wohnung über die Jahre weitgehend allein. Kein Automatismus, aber ein realistisches Szenario, wenn die Projektwahl stimmt.
Was passiert wirklich, wenn eine Vorsorgewohnung über mehrere Monate nicht vermietet ist? Genau dafür gibt es den Mietenpool: Die Mieteinnahmen aller Eigentümer eines Projekts werden gleichmäßig aufgeteilt, unabhängig davon, ob die einzelne Wohnung gerade vermietet ist – das Leerstandsrisiko verteilt sich auf alle. In den fertiggestellten RVW-Projekten liegt die Vermietungsrate laut Reel bei 98 bis 100 Prozent.
Viele warten seit Jahren auf den richtigen Moment. Marion Weinberger, die die RVW 2006 gegründet hat, hält dagegen: Die Nachfrage nach Wohnraum in Wien und im Großraum wächst beständig, das Angebot an gut gelegenen Projekten ist begrenzt, und die steuerlichen Rahmenbedingungen sind nach wie vor attraktiv. Wer den Zeitpunkt zu lange abwartet, kauft später zu höheren Preisen – oder bekommt nicht mehr das passende Projekt.
Das Projekt in Korneuburg, einer Stadt, die in den letzten Jahren stark an Attraktivität gewonnen hat. 135 Vorsorgewohnungen mit zwei bis fünf Zimmern und Wohnflächen bis 112 Quadratmeter, verteilt auf sechs Häuser. Neben der Ausstattung überzeugt die Lage: drei Gehminuten ins Stadtzentrum, fünf zum Bahnhof mit direkter Anbindung nach Wien. Fertigstellung im Reel: zweites Quartal 2027.
Der 15. Bezirk rund um den Westbahnhof hat sich in den vergangenen Jahren deutlich verändert, die Nachfrage nach Wohnraum ist stabil und wächst. Genau dort entsteht das Projekt in der Rosinagasse: 130 hochwertig ausgestattete Wohnungen inklusive Küche, ein bis vier Zimmer, Wohnflächen bis 109 Quadratmeter. Dazu vier Apartments, die sich zur Kurzzeitvermietung eignen – eine Option, die es nicht in jedem Projekt gibt.
Die Donaustadt zählt zu den am stärksten wachsenden Bezirken Wiens, an der Bevölkerungsentwicklung wie an den Investitionen in die öffentliche Infrastruktur. Am Langenfelde 24 sind dort 68 Vorsorge- und Eigentumswohnungen mit 37 bis 118 Quadratmetern in nachhaltiger Bauweise entstanden. Die Lage überzeugt mit der U1-Station Kagraner Platz und der Alten Donau; das Projekt ist bezugsfertig, im Reel stehen noch 23 Wohnungen zur Verfügung.
Ottakringer Straße 44, gegenüber dem Yppenmarkt. Die Gegend hat sich zu einer der gefragtesten Adressen entwickelt – hervorragende Anbindung, urbanes Flair, gewachsene Infrastruktur und eine gute Verbindung in die Innenstadt. 41 Eigentums- und Vorsorgewohnungen mit rund 37 bis 80 Quadratmetern; Fertigstellung im Frühjahr 2027, im Reel sind noch 16 Wohnungen verfügbar.
Die Donaustadt von ihrer Wohnseite: Kirschblütenpark, zahlreiche Grünflächen, Sporteinrichtungen und die Alte Donau laden direkt vor der Haustür zur Erholung ein. In der Arakawa- und der Tokiostraße sind Vorsorge- und Eigentumswohnungen mit Wohnflächen bis 88 Quadratmeter entstanden – im Reel stehen davon nur noch drei zur Verfügung.

Folge 01
Sicherheit und Verlässlichkeit, dafür stehen wir als Raiffeisen Vorsorge Wohnungen schon seit 17 Jahren. Wir haben über 1.200 Wohnungen verkauft und verstehen uns als langfristiger Partner für unsere Kunden.
Die Vorsorgewohnung beziehungsweise Anlegerwohnung ist eine spezielle Form der Eigentumswohnung, die vom Besitzer nicht selbst bewohnt, sondern vermietet wird. Das Prinzip einer Vorsorgewohnung ist ganz einfach – Sie kaufen eine Wohnung und vermieten sie weiter. Durch die Mieteinnahmen können Sie Ihr Einkommen aufbessern und Ihre Ersparnisse krisensicher und inflationsgeschützt anlegen.
Alle Folgen mit Mag. Marion Weinberger-FritzKonzessionierte Immobilientreuhänderin (Bauträger, Makler), Geschäftsführerin Raiffeisen Vorsorge Wohnungen

Folge 02
Also ich traue mich zu behaupten, dass wir die größtmögliche Sicherheit bieten, die man im Wohnungskauf haben kann. Wir als RVW prüfen sehr genau, welche Projekte wir umsetzen.

Folge 03
Der größte Brocken ist die Umsatzsteuer. Wir reden hier von 50- bis 60-Tausend Euro Steuer-Ersparnis. Da geht es wirklich um viel Geld!

Folge 04
Wir helfen auch gerne weiter, wenn es um Finanzierungsthemen geht. Das heißt, wir vermitteln entsprechende Kontakte. Mit den Kollegen in der Landesbank gibt es kurze Wege, und hier unterstützen wir gerne.

Folge 05
Die optimale Vorsorgewohnung ist klassisch zwischen 35 und 65 Quadratmeter groß, hat 1½ bis 3 Zimmer und eine ordentliche Ausstattung.

Folge 06
Wir sehen, dass mittel- und langfristig die Nachfrage nach Vorsorgewohnungen das Angebot deutlich übersteigen wird. Wer jetzt investiert, investiert mit Sicherheit gut!
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Alle Folgen auch als Video – mit Untertiteln und zum Weiterschicken.
Kanal öffnen (öffnet in einem neuen Fenster)Von AfA bis Zinshaus. Kurz erklärt, in ganzen Sätzen und mit Verweisen dorthin, wo der Begriff ohne einen zweiten nicht zu verstehen ist.
Abschreibung & Steuern
Absetzung für Abnutzung: Der Gebäudewert einer vermieteten Wohnung wird jährlich mit 1,5 % als Werbungskosten abgesetzt, über rund 67 Jahre. Der Grundanteil ist davon ausgenommen, weil Grund und Boden sich nicht abnutzen. Bei Selbstnutzung gibt es keine AfA – sie ist einer der Gründe, warum dieselbe Wohnung als Vorsorgewohnung anders gerechnet wird.
Siehe auch: Grundanteil, Werbungskosten, Vorsorgewohnung
Vorsorgewohnung
Andere Bezeichnung für die Vorsorgewohnung: eine Wohnung, die zur Vermietung gekauft wird und nicht zum Einziehen. In Immobilieninseraten steht sie oft als Nutzungsart „Anlage".
Siehe auch: Vorsorgewohnung
Eigentum & Kauf
Alles, was zum Kaufpreis dazukommt: Grunderwerbsteuer, Eintragungsgebühr, Vertrags- und Treuhandkosten. In Österreich liegen sie zusammen bei rund 4 bis 6 % des Kaufpreises – ohne Maklerprovision, die beim Direktkauf vom Bauträger entfällt.
Siehe auch: Grunderwerbsteuer, Eintragungsgebühr, Treuhandschaft
Grundbuch & Recht
Eigentum am Gebäude, nicht am Grund: Der Grund gehört jemand anderem und wird auf Zeit überlassen, meist 60 bis 100 Jahre, gegen einen laufenden Bauzins. Der Kaufpreis ist niedriger, die Restlaufzeit des Baurechts ist dafür die entscheidende Kennzahl.
Siehe auch: Grundbuch
Bau & Projekt
Wer ein Projekt entwickelt, errichtet und verkauft – auf eigenes Risiko und auf eigenem Grund. Beim Kauf direkt vom Bauträger fällt keine Maklerprovision an, und Änderungen am Grundriss sind möglich, solange gebaut wird.
Siehe auch: Bauträgervertragsgesetz (BTVG), Provisionsfrei
Grundbuch & Recht
Schützt Käufer, die vor der Fertigstellung zahlen. Es schreibt Sicherungsmodelle vor – meist grundbücherliche Sicherstellung mit Ratenplan über einen Treuhänder –, damit das Geld nicht verloren ist, wenn ein Bauträger insolvent wird.
Siehe auch: Ratenplan, Treuhandschaft
Miete & Verwaltung
Ein befristeter Mietvertrag im Vollanwendungsbereich des MRG läuft mindestens drei Jahre und verpflichtet zu einem Abschlag von 25 % auf den zulässigen Hauptmietzins. Bei Wohnungen außerhalb des MRG gilt beides nicht.
Siehe auch: Mietrechtsgesetz (MRG)
Miete & Verwaltung
Die laufenden Kosten des Hauses, die auf die Wohnungen umgelegt werden: Wasser, Müll, Versicherung, Hausbetreuung, Grundsteuer. Sie werden akontiert und einmal jährlich abgerechnet. Nicht darin enthalten sind Heizung und Strom der Wohnung.
Siehe auch: Hausverwaltung, Rücklage
Eigentum & Kauf
Der Preis inklusive Umsatzsteuer – die Zahl, die für Eigennutzer gilt. Dieselbe Wohnung wird als Vorsorgewohnung netto angeboten, also rund ein Sechstel niedriger, weil ein umsatzsteuerpflichtiger Vermieter die Steuer als Vorsteuer zurückholt.
Siehe auch: Nettopreis, Vorsteuerabzug
Finanzierung
Die tatsächlichen jährlichen Kosten eines Kredits, inklusive Bearbeitungsspesen, Kontoführung und Bereitstellungszinsen. Nur er macht zwei Finanzierungsangebote vergleichbar – der Nominalzinssatz allein tut das nicht.
Siehe auch: Nominalzinssatz, KIM-Verordnung
Finanzierung
Der Teil des Kaufpreises, den der Käufer selbst aufbringt. Seit der KIM-Verordnung sind in der Regel mindestens 20 % der Gesamtkosten inklusive Nebenkosten gefordert.
Siehe auch: KIM-Verordnung, Anschaffungsnebenkosten
Miete & Verwaltung
Alle Wohnungseigentümer einer Liegenschaft zusammen. Sie entscheidet über Erhaltung und Verbesserung des Hauses, nach Anteilen gewichtet, und beauftragt die Hausverwaltung.
Siehe auch: Wohnungseigentum, Hausverwaltung, Rücklage
Eigentum & Kauf
Wohnungseigentum an einem bestimmten Objekt in einem Haus, verbunden mit einem Anteil an der Liegenschaft. Wer selbst einzieht, kauft brutto und kann weder AfA noch Vorsteuer geltend machen – dafür zahlt er keine Miete mehr.
Siehe auch: Wohnungseigentum, Nutzwert, Bruttopreis
Grundbuch & Recht
Die Gebühr für die Eintragung des Eigentumsrechts im Grundbuch: 1,1 % des Kaufpreises. Für die Eintragung eines Pfandrechts fallen weitere 1,2 % der besicherten Summe an.
Siehe auch: Grundbuch, Anschaffungsnebenkosten
Bau & Projekt
Pflichtangabe bei Verkauf und Vermietung. Die beiden Kennzahlen sind der Heizwärmebedarf (HWB) in kWh pro m² und Jahr und der Gesamtenergieeffizienz-Faktor (fGEE). Beide stehen auf jeder Wohnungsseite, wo sie geliefert wurden.
Siehe auch: Heizwärmebedarf (HWB), fGEE
Miete & Verwaltung
Wer was reparieren muss. Am Haus ist es die Eigentümergemeinschaft, in der Wohnung grundsätzlich der Eigentümer; im Mietverhältnis regelt das MRG, was der Vermieter trägt und was der Mieter.
Siehe auch: Mietrechtsgesetz (MRG), Rücklage
Bau & Projekt
Eine Wohnung, die noch nie bewohnt war. Steuerlich und mietrechtlich relevant: bei freifinanzierten Neubauten gilt das MRG oft nur eingeschränkt, die Miete ist also frei vereinbar.
Siehe auch: Mietrechtsgesetz (MRG), Richtwertmiete
Bau & Projekt
Gesamtenergieeffizienz-Faktor. Er setzt den Energiebedarf des Gebäudes ins Verhältnis zu einem Referenzgebäude. Werte unter 1 bedeuten besser als der Referenzstandard.
Siehe auch: Energieausweis, Heizwärmebedarf (HWB)
Finanzierung
Ein für eine bestimmte Laufzeit unveränderlicher Zinssatz. Er kostet meist etwas mehr als ein variabler und kauft dafür Planbarkeit – bei einer Vorsorgewohnung, deren Rechnung über Jahrzehnte laufen soll, ist das ein Argument.
Siehe auch: Variabler Zinssatz, Effektivzinssatz
Bau & Projekt
Balkon, Loggia, Terrasse, Garten oder Eigengarten. Sie zählt nicht zur Wohnfläche, geht aber anteilig in den Nutzwert und damit in den Preis ein – üblich ist ein Drittel bis die Hälfte der Fläche.
Siehe auch: Nutzwert, Wohnnutzfläche
Grundbuch & Recht
Die Haftung für Mängel, die bei der Übergabe schon vorhanden waren: bei unbeweglichen Sachen drei Jahre. Sie ist nicht dasselbe wie eine Garantie, die freiwillig ist.
Siehe auch: Übergabe
Abschreibung & Steuern
Der Anteil des Kaufpreises, der auf Grund und Boden entfällt und deshalb nicht abgeschrieben werden kann. Pauschal sind je nach Lage und Gemeindegröße 20, 30 oder 40 % anzusetzen; ein Gutachten kann einen anderen Wert nachweisen.
Siehe auch: Abschreibung (AfA)
Grundbuch & Recht
Das öffentliche Register aller Liegenschaften. Eigentum entsteht erst mit der Eintragung, nicht mit dem Kaufvertrag. Im C-Blatt stehen die Lasten – Pfandrechte, Dienstbarkeiten, Wohnrechte –, und genau die sind vor einem Kauf zu lesen.
Siehe auch: Eintragungsgebühr, Rangordnung, Wohnungseigentum
Abschreibung & Steuern
Beim entgeltlichen Erwerb 3,5 % der Gegenleistung, also in der Regel des Kaufpreises. Sie wird vom Vertragsverfasser selbst berechnet und abgeführt.
Siehe auch: Anschaffungsnebenkosten, Eintragungsgebühr
Miete & Verwaltung
Verwaltet das Haus für die Eigentümergemeinschaft: Betriebskostenabrechnung, Instandhaltung, Rücklage, Eigentümerversammlung. Bei unseren Projekten bleibt sie im eigenen Haus – wer den Schlüssel übergibt, betreut das Gebäude auch danach.
Siehe auch: Betriebskosten, Rücklage, Eigentümergemeinschaft
Bau & Projekt
Wie viel Wärme ein Gebäude pro Quadratmeter und Jahr braucht, in kWh/m²a. Je kleiner, desto besser gedämmt. Der Wert steht im Energieausweis und ist bei Inseraten anzugeben.
Siehe auch: Energieausweis, fGEE
Miete & Verwaltung
Die vertraglich vereinbarte Anpassung der Miete an den Verbraucherpreisindex. Sie ist der Grund, warum eine vermietete Wohnung als Schutz gegen Inflation gilt: die Einnahme wächst mit den Preisen mit, die Kreditrate tut das nicht.
Siehe auch: Verbraucherpreisindex (VPI), Wertsicherung
Miete & Verwaltung
Siehe Rücklage. Der monatlich eingezahlte Betrag, aus dem größere Reparaturen am Haus bezahlt werden.
Siehe auch: Rücklage
Eigentum & Kauf
Die verbindliche Erklärung, eine Wohnung zu bestimmten Bedingungen zu kaufen. Mit der Annahme durch den Verkäufer ist der Vertrag geschlossen – ein Anbot ist deshalb kein unverbindliches Interesse.
Siehe auch: Kaufvertrag, Treuhandschaft
Grundbuch & Recht
Wird von einem Notar oder Rechtsanwalt errichtet, beglaubigt unterschrieben und ist die Grundlage der Eintragung im Grundbuch. Er regelt Kaufpreis, Übergabe, Gewährleistung und die Abwicklung über den Treuhänder.
Siehe auch: Treuhandschaft, Grundbuch, Übergabe
Finanzierung
Die Kreditinstitute-Immobilienfinanzierungsmaßnahmen-Verordnung setzte die Rahmen für Wohnkredite: mindestens 20 % Eigenmittel, höchstens 40 % des Nettoeinkommens für die Rate, höchstens 35 Jahre Laufzeit. Sie ist mit Juli 2025 ausgelaufen; die Banken wenden die Kennzahlen weitgehend weiter an.
Siehe auch: Eigenmittel, Schuldendienstquote
Abschreibung & Steuern
Wer im Jahr unter der Umsatzgrenze bleibt, ist von der Umsatzsteuer befreit – und darf dann auch keine Vorsteuer abziehen. Für eine Vorsorgewohnung wird deshalb in der Regel zur Steuerpflicht optiert.
Siehe auch: Umsatzsteuer, Vorsteuerabzug, Option zur Steuerpflicht
Rendite & Ertrag
Die Monate, in denen eine Wohnung keine Miete bringt: zwischen zwei Mietern, bei Sanierung, bei Fehleinschätzung des Marktes. Es ist das Risiko, das eine einzelne Wohnung am härtesten trifft – und das der Mietenpool auf alle verteilt.
Siehe auch: Mietenpool, Vermietungsgrad
Abschreibung & Steuern
Die Finanz erkennt eine Vermietung steuerlich nur an, wenn sie in einem absehbaren Zeitraum – bei Wohnungen rund 20 bis 23 Jahre – einen Gesamtüberschuss erwarten lässt. Gelingt das nicht, gilt sie als Liebhaberei, und Verluste wie Vorsteuer fallen weg. Die Prognoserechnung ist deshalb kein Papier für die Ablage.
Siehe auch: Prognoserechnung, Vorsteuerabzug
Vorsorgewohnung
Alle Mieteinnahmen eines Projekts werden zusammengelegt und anteilig ausgeschüttet. Steht eine Wohnung leer, trifft das nicht ihren Eigentümer allein, sondern wird von allen gemeinsam getragen. Das ist der Unterschied zwischen einer Anlage und einem Nervenkitzel.
Siehe auch: Leerstandsrisiko, Vermietungsgrad, Vorsorgewohnung
Grundbuch & Recht
Regelt Mietverhältnisse und begrenzt in Altbauten die zulässige Miete. Für freifinanzierte Neubauwohnungen gilt es nur im Teilanwendungsbereich – dort ist die Miete frei vereinbar, die Kündigungsbestimmungen gelten trotzdem.
Siehe auch: Richtwertmiete, Befristung
Vorsorgewohnung
Der Kaufpreis ohne Umsatzsteuer – die Zahl, mit der eine Vorsorgewohnung gerechnet wird. Sie liegt rund ein Sechstel unter dem Bruttopreis derselben Wohnung, weil der Vermieter die Steuer als Vorsteuer zurückbekommt.
Siehe auch: Bruttopreis, Vorsteuerabzug
Rendite & Ertrag
Die Rendite nach Betriebs- und Verwaltungskosten, Rücklage, Leerstand und Steuern. Sie liegt regelmäßig ein bis zwei Prozentpunkte unter der Bruttorendite – und ist die Zahl, mit der man rechnen sollte.
Siehe auch: Rendite, Leerstandsrisiko
Finanzierung
Der reine Zinssatz eines Kredits, ohne Spesen. Zum Vergleichen taugt er nicht – dafür ist der Effektivzinssatz da.
Siehe auch: Effektivzinssatz
Grundbuch & Recht
Die Verhältniszahl, die jeder Wohnung ihren Anteil an der Liegenschaft zuweist. Sie entsteht aus Wohnfläche, Lage im Haus, Freiflächen und Zubehör und bestimmt Stimmrecht, Betriebskostenanteil und Rücklagenanteil.
Siehe auch: Wohnungseigentum, Freifläche, Nutzwertgutachten
Grundbuch & Recht
Das Gutachten eines Sachverständigen, das die Nutzwerte aller Objekte einer Liegenschaft festlegt. Es ist Voraussetzung für die Begründung von Wohnungseigentum.
Siehe auch: Nutzwert, Wohnungseigentum
Abschreibung & Steuern
Die Entscheidung, die Vermietung umsatzsteuerpflichtig zu behandeln, statt die Kleinunternehmerregelung zu nutzen. Sie ist die Voraussetzung für den Vorsteuerabzug und bindet für 20 Jahre – ein früherer Ausstieg löst eine Vorsteuerberichtigung aus.
Siehe auch: Vorsteuerabzug, Kleinunternehmerregelung, Vorsteuerberichtigung
Abschreibung & Steuern
Die Rechnung, die dem Finanzamt zeigt, dass die Vermietung innerhalb des absehbaren Zeitraums insgesamt einen Überschuss bringt. Ohne sie steht die steuerliche Anerkennung der ganzen Konstruktion in Frage.
Siehe auch: Liebhaberei, Rendite
Eigentum & Kauf
Kein Maklerhonorar, weil direkt beim Bauträger gekauft wird. Bei einem Kaufpreis von 300.000 Euro sind das rund 10.800 Euro, die nicht anfallen.
Siehe auch: Bauträger, Anschaffungsnebenkosten
Grundbuch & Recht
Eine Anmerkung im Grundbuch, die den Platz für eine spätere Eintragung reserviert – ein Jahr lang. Sie schützt den Käufer davor, dass zwischen Vertrag und Eintragung noch jemand anderer eingetragen wird.
Siehe auch: Grundbuch, Treuhandschaft
Bau & Projekt
Die im BTVG festgelegte Staffel, nach der ein Käufer während der Bauzeit zahlt – gebunden an den Baufortschritt, vom Baubeginn bis zur Übergabe, mit einem Haftrücklass für Mängel.
Siehe auch: Bauträgervertragsgesetz (BTVG), Treuhandschaft, Übergabe
Rendite & Ertrag
Der Ertrag im Verhältnis zum eingesetzten Kapital. Die Bruttorendite rechnet Jahresmiete gegen Kaufpreis, die Nettorendite zieht Kosten, Leerstand und Steuern ab – nur die zweite sagt etwas. Wer eine Bruttorendite nennt, ohne sie so zu nennen, rechnet schön.
Siehe auch: Nettorendite, Prognoserechnung
Miete & Verwaltung
Der gesetzlich festgelegte Ausgangswert für den Hauptmietzins im Vollanwendungsbereich des MRG, je Bundesland verschieden und um Zu- und Abschläge zu korrigieren. Für freifinanzierte Neubauten gilt er nicht.
Siehe auch: Mietrechtsgesetz (MRG)
Miete & Verwaltung
Der monatlich eingehobene Betrag, aus dem größere Erhaltungsarbeiten am Haus bezahlt werden – Dach, Fassade, Lift. Eine gut dotierte Rücklage ist beim Kauf einer Bestandswohnung eine der wichtigsten Fragen.
Siehe auch: Betriebskosten, Hausverwaltung, Eigentümergemeinschaft
Finanzierung
Der Anteil des Nettoeinkommens, der für Kreditraten aufgeht. Als Richtwert gelten 40 % – bei einer vermieteten Wohnung wird die Mieteinnahme dabei mitgerechnet.
Siehe auch: KIM-Verordnung, Eigenmittel
Bau & Projekt
Garagen- oder Abstellplatz, je nach Projekt verpflichtend zur Wohnung, optional zubuchbar oder gar nicht vorhanden. Wo er verpflichtend ist, gehört er in den Gesamtpreis – wo nicht, wäre es geschönt, ihn hineinzurechnen.
Siehe auch: Anschaffungsnebenkosten
Grundbuch & Recht
Der Vertragsverfasser hält den Kaufpreis, bis alle Voraussetzungen erfüllt sind: lastenfreie Übertragung, Rangordnung, Freigaben. Erst dann fließt Geld. Für den Käufer ist das die eigentliche Sicherheit im Kaufvorgang.
Siehe auch: Kaufvertrag, Rangordnung, Bauträgervertragsgesetz (BTVG)
Abschreibung & Steuern
Auf Wohnungsmieten 10 %, auf den Kaufpreis einer Neubauwohnung 20 %. Der umsatzsteuerpflichtige Vermieter führt die 10 % ab und holt sich die 20 % aus dem Kauf als Vorsteuer zurück – daraus entsteht der Unterschied zwischen Netto- und Bruttopreis.
Siehe auch: Vorsteuerabzug, Nettopreis, Option zur Steuerpflicht
Bau & Projekt
Die förmliche Übergabe der fertigen Wohnung, mit Begehung, Protokoll und Mängelliste. Was dort nicht aufgenommen wird, ist später schwerer durchzusetzen – deshalb geht ein Ansprechpartner mit.
Siehe auch: Ratenplan, Gewährleistung
Finanzierung
An einen Referenzzinssatz gekoppelt, meist den 3-Monats-Euribor, plus Aufschlag. Er ist anfangs günstiger als ein Fixzins und ändert sich mit dem Markt – in beide Richtungen.
Siehe auch: Fixzinsbindung, Effektivzinssatz
Rendite & Ertrag
Der von der Statistik Austria erhobene Index der Lebenshaltungskosten. Mietverträge werden in der Regel an ihn gebunden, damit die Miete mit der Inflation mitwächst.
Siehe auch: Indexierung, Wertsicherung
Rendite & Ertrag
Der Anteil der vermieteten Wohnungen eines Projekts. Er ist die ehrlichste Kennzahl für die Qualität eines Standorts – und die Zahl, nach der man bei einem fertigen Haus fragen sollte, bevor man in einem noch nicht fertigen kauft.
Siehe auch: Mietenpool, Leerstandsrisiko
Vorsorgewohnung
Eine Wohnung, die zur Vermietung gekauft wird: Die Miete trägt einen Teil der Finanzierung, die Wohnung bleibt Eigentum, der Aufwand liegt bei der Verwaltung. Sie wird netto gekauft, umsatzsteuerpflichtig vermietet und über die AfA abgeschrieben – drei Dinge, die für eine selbst bewohnte Wohnung alle nicht gelten.
Siehe auch: Mietenpool, Vorsteuerabzug, Abschreibung (AfA), Nettopreis
Abschreibung & Steuern
Wer umsatzsteuerpflichtig vermietet, bekommt die im Kaufpreis enthaltene Umsatzsteuer vom Finanzamt zurück. Bei einer Wohnung um 300.000 Euro netto sind das 60.000 Euro – der größte einzelne Hebel in der Rechnung einer Vorsorgewohnung.
Siehe auch: Umsatzsteuer, Option zur Steuerpflicht, Vorsteuerberichtigung
Abschreibung & Steuern
Wird die Wohnung innerhalb von 20 Jahren verkauft oder selbst bezogen, ist die geltend gemachte Vorsteuer anteilig zurückzuzahlen – ein Zwanzigstel je offenem Jahr. Der Grund, warum eine Vorsorgewohnung eine lange Entscheidung ist.
Siehe auch: Vorsteuerabzug, Option zur Steuerpflicht
Abschreibung & Steuern
Alles, was der Vermieter von den Mieteinnahmen absetzen kann: AfA, Kreditzinsen, Verwaltungskosten, Rücklage, Instandhaltung. Was übrig bleibt, ist der zu versteuernde Überschuss.
Siehe auch: Abschreibung (AfA), Prognoserechnung
Rendite & Ertrag
Die Vertragsklausel, die einen Betrag an einen Index bindet. Bei Mieten der Regelfall, und der Grund, warum eine vermietete Wohnung als inflationsgeschützt gilt.
Siehe auch: Indexierung, Verbraucherpreisindex (VPI)
Bau & Projekt
Die Bodenfläche der Wohnung innerhalb der Wände, ohne Balkon, Terrasse, Keller und Garage. Sie ist die Fläche, die in Kaufvertrag und Preisliste steht – auf zwei Nachkommastellen, weil danach abgerechnet wird.
Siehe auch: Freifläche, Nutzwert
Grundbuch & Recht
Das im Grundbuch eingetragene Recht, ein bestimmtes Objekt allein zu nutzen und darüber zu verfügen – verbunden mit dem Miteigentumsanteil an der Liegenschaft. Geregelt im Wohnungseigentumsgesetz (WEG).
Siehe auch: Nutzwert, Grundbuch, Eigentümergemeinschaft
Vorsorgewohnung
Ein ganzes Mietwohnhaus in einer Hand. Die Alternative zur Vorsorgewohnung für deutlich größere Beträge – mit dem Unterschied, dass Leerstand, Sanierung und Verwaltung dann vollständig beim Eigentümer liegen.
Siehe auch: Vorsorgewohnung, Mietenpool
Allgemeine Erklärungen zum Nachschlagen, Stand 2026 – keine Rechts- oder Steuerberatung. Was in Ihrem Fall gilt, klären Sie mit Ihrem Steuerberater; wir rechnen es im Gespräch mit Ihnen durch.
Marktzahlen, Projektfortschritt und neue Kurzvideos, sobald sie erscheinen.
Kein Renditerechner und kein Grundriss beantwortet, ob eine Wohnung zu Ihrem Leben passt. Sagen Sie uns, was Sie vorhaben – wir nehmen uns Zeit dafür.
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